Es erwartet einen ein Überblick über die Geschichte der Schweizer Luftstreitkräfte, von den Anfängen zur Zeit des Ersten Weltkriegs bis etwa zum Ende des Kalten Kriegs. Neben zahlreichen Luftfahrzeugen aus allen Epochen gibt es auch, vor allem in der zweiten Halle, zahlreiche Exponate zum Thema Flugabwehr und Flugsicherung zu sehen.
Der Eintritt beträgt 10CHF (6,30€) für Erwachsene und 4CHF (2,50€) für Kinder und Jugendliche. Als Zeitrahmen sollte man 2-3 Std. einplanen.
Vor dem Eingang wird man von einer DH100 Vampire, J-1126 der Swiss Air Force, empfangen.

Nun aber zu den Kostbarkeiten: Der Rundgang beginnt bei einer Bleriot XIb-Replica. Die Maschine wurde um 1913/14 als Aufklärer eingesetzt.

Weiter geht's mit einer Häfeli DH.1, die von 1916-1919 als Aufklärer im Dienst war, und die hier ebenfalls als Nachbau zu sehen ist.

Eine weitere eidgenössische Produktion war die Häfeli DH.3, die ab 1917 als Aufklärungs-, später auch als Ausbildungsmaschine eingesetzt wurde. Insgesamt wurden 109 Maschinen in 3 Serien gebaut. Wie die ersten beiden Maschinen ist auch das ein Nachbau

und hier nochmal etwas genauer

Hier zu sehen ist eine Fokker D VII, eines der erfolgreichsten Jagdflugzeuge des I. WK.

und passend dazu der französische Gegner: Nieuport N 28 C 1 Bébé

Ebenfalls aus der Eidgenössischen Konstruktionswerkstätte (K+W) Thun stammt die Häfeli DH.5, die ab Mitte der 20er-Jahre im Einsatz als Aufklärer waren.

Diese K+W C35, die ab 1936 als Aufklärer, Jäger und Bomber eingesetzt wurde, stammt von verschiedenen Fokker-Typen ab.

Die aus Deutschland stammende Bücker 131 "Jungmann" wurde ab 1934 als Schulflugzeug für die Pilotenausbildung genutzt.

Eine Dewoitine D27, 1931 in Frankreich als Jagdflugzeug entwickelt

Weiter gehts mit dem II. WK, hier angefangen mit einer Morane Saulnier MS 506 C-1, die ab 1941 als Jagdbomber eingesetzt wurde.

Messerschmidt Bf-108 "Taifun", als Verbindungs- bzw. Schulflugzeug (für die Me109) genutzt

Messerschmidt Me-109, der Standardjäger der deutschen Luftwaffe zu Beginn des II. WK

Sposi@work

Fieseler Fi-156 "Storch", ein deutsches Aufklärungs- und Verbindungsflugzeug mit STOL-Eigenschaften.

Eine weitere Maschine von Bücker, die Bü-181 "Bestmann", eingesetzt als Schul- und Schleppflugzeug.

Zwei Maschinen aus Übersee: North American AT-16 und P-51, die nach dem Krieg von den Kanadiern bzw. der USAF übernommen wurden.


C-534, eine K+W C3603, die während dem Krieg als Fernaufklärer entwickelt wurde

auch Freunde von Drehflüglern kommen nicht zu kurz...
KAB-202, ein Hiller 360/UH-12B

und ein Sud-Ouest SO 1221 "Djinn"

am Rande gibts noch ein paar Überreste einer B-17 zu sehen, die in Dübendorf gestrandet ist

das war's für erste... den zweiten Teil gibts morgen!






















